Integration

„Du bist von Gott vorbehaltlos angenommen und kannst ihm vertrauen. Gott liebt dich so, wie du bist.“

Diesen so bedeutenden Satz haben wir Mitarbeiterinnen in der Konzeption für unsere Kitas festgeschrieben. Dieses „Gottvertrauen“ möchten wir den Kindern vermitteln – auch deshalb gibt es bei uns in der Kita die Möglichkeit, Kinder integrativ betreuen zu lassen.
Eltern behinderter, von Behinderung bedrohter oder entwicklungsverzögerter Kinder wünschen sich für ihr Kind einen wohnortnahen Kitaplatz, da sie den gemeinsamen Kitabesuch mit Geschwisterkindern oder Spielkameraden aus der Nachbarschaft bevorzugen. Diese Möglichkeit gibt es bei uns!
Die gemeinsame Erziehung von behinderten/entwicklungsverzögerten Kindern und nicht behinderten Kindern gibt Kindern die Chance, sich gegenseitig anzupassen, voneinander zu lernen und eine Gruppe zu bilden. Integration ist dabei nicht als einseitiger Prozess zu sehen, bei dem das behinderte/entwicklungsverzögerte Kind in eine Kindergruppe integriert wird, sondern als gegenseitiger Prozess.
In unserer Kita trägt eine heilpädagogische Fachkraft Verantwortung für die Integration – immer aber im Dialog mit dem Gruppenteam und dem Gesamtteam. Dabei nehmen gemeinsame Spielprozesse einen zentralen Stellenwert in der Entwicklungsförderung der behinderten/entwicklungsverzögerten Kinder ein.
Regelmäßige Beobachtung, Austausch mit Eltern, Ärzten, Therapeuten und Erziehern durch die Fachkraft sind die Grundlage für individuelle Fördermaßnahmen für die Arbeit mit dem einzelnen Kind, in der Kleingruppe oder in der Gesamtgruppe.
Der Umgang mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung wird mit der Zeit als selbstverständlicher erlebt.

„Es ist normal, verschieden zu sein.“